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Psychotherapie

Während in einer psychiatrischen Praxis psychische Krankheiten eher medikamentös behandelt werden, werden in der Psychotherapie Konflikte und Probleme nur im Gespräch bearbeitet.

Die Bandbreite psychischer Probleme, die in meiner Praxis behandelt werden, ist groß: Depressionen, psychosomatische Beschwerden, Ängste, Lebenskrisen, Beziehungskrisen, sexuelle Probleme, Erschöpfungszustände.

Am Ende des ersten Beratungsgespräches ergibt sich eine Behandlungsempfehlung und es wird besprochen, welche Art der Psychotherapie sich empfiehlt und mit welcher Therapiedauer zu rechnen ist. Mitunter können in einigen wenigen Beratungsgesprächen bereits Auswege aus einer Problemsituation gefunden werden.

Für Patienten, deren Behandlung von einer gesetzlichen Krankenkasse finanziert werden soll, ist ein Antragsverfahren nötig. Dieses dauert etwa 4 bis 6 Wochen. Bei akuten, psychischen Störungen finden wir für diese Zeit eine Lösung. Privat Krankenversicherte müssen sich zunächst bei Ihrer Kasse informieren, ob in Ihrem Tarif Psychotherapie mitversichert ist und in welchem Umfang. Meist ist auch hier ein ca. 4-wöchiges Antragsverfahren erforderlich.

Grundsätzlich bin ich berechtigt, mit allen gesetzlichen und privaten Kassen sowie mit der Beihilfe abzurechnen.

Sexualtherapie

Sexuelle Probleme, Angst vor Geschlechtsverkehr, Vaginismus, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Orgasmusstörungen, Erektionsstörungen, mangelndes Verlangen, rezidivierende Unterleibsbeschwerden etc. haben häufig auch psychische Ursachen. Im Gespräch lässt sich herausfinden, in welchem Zusammenhang die Symptome stehen und wie sie bearbeitet werden können. Hier biete ich verschiedene Therapierichtungen an. In welchen Fällen eine solche Therapie von der Krankenkasse getragen wird, wird im Einzelfall geklärt.

Paartherapie

Anders als in der klassischen Psychotherapie gibt es für Paartherapien keine Vorgaben von den Krankenkassen, Anzahl und Häufigkeit der Stunden werden also nach Absprache festgelegt.

Immer dort, wo in einer Partnerschaft die Sexualität - ob durch ihr Stattfinden oder ihr Fernbleiben - zum Problem oder gar zum Leiden wird, ist es angebracht, mit fremder Hilfe einen Weg zu suchen. Auch wenn es eine ganz normale Entwicklung für ein Paar ist, dass sexuelle Lust im Laufe der Jahre nachlässt, oder für einen der Partner Bedürfnisse nach Veränderung des Liebeslebens auftreten, so birgt dieses Thema ein großes Potenzial an Spannungen, über das zu sprechen ausgesprochen schwierig sein kann.

Krisenintervention

Krankheit und Tod eines Angehörigen, gravierende Veränderung im privaten oder beruflichen Umfeld, die Diagnose einer Krebserkrankung und die Zeit nach Operation und Chemotherapie können Lebenskrisen auslösen. Das bisher gut funktionierende Abwehrgerüst eines Menschen trägt nicht mehr.

In solchen Situationen ist es hilfreich, mit einem Außenstehenden, der nicht subjektiv eingebunden und belastet ist, offen zu sprechen und für die nächste Zeit Lösungswege zu finden. Für solche Situationen reicht häufig eine Kurzzeittherapie aus, die von der Krankenkasse getragen wird.

Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch

Für viele Paare ist der Wunsch nach einem Kind zu einem Weg des Leidens geworden. Nicht selten entwickelt sich trotz gemeinsamen intensiven Bemühens eine Entfremdung untereinander und zur Außenwelt. Die Möglichkeiten der modernen Medizin sind riesengroß und doch begrenzt. Psychotherapeutische Hilfe ist von gutem Nutzen, denn der unerfüllte Kinderwunsch ist gerade auch mit den komplexen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin eine komplexe Belastung, die von vielen Seiten angeschaut werden kann, damit sich Möglichkeiten der Verarbeitung finden lassen. Konkret heißt das für ein Paar, zu entscheiden, wann mit welcher medizinischen Maßnahme begonnen, weiter gemacht oder aufgehört wird, und wie beide Partner dies verarbeiten, allein oder gemeinsam.